Borderlands 4 – Zusammenfassung der Geschichte

by Pandur
Pandoras Mond Elpis reißt bei seinem Flug die Orbitalhülle von Kairos auf

Bei Elpis desaströsem Ereignis, sechs Jahre zuvor, trafen die herabregnenden Mondfragmente Carcadia am stärksten. Einen Vorort Dominion Citys, in dem einst die wohlhabende Oberschicht residierte. Infolge der Abriegelung waren diese Aristokraten zwischenzeitlich auf sich allein gestellt. Dank Callis weggeworfenem Bolzen, blieben ihnen aber zumindest die bestehende Technologie und ihre Dinner-Abende. Beides bedrohte mittlerweile leider Ripper-Königin Callis. Denn ihre angestrebte Eroberung des Mondes, stützte sich auf Ordens-Technologie. Wofür sie ihren weggeworfenen Commander-Bolzen zurück brauchte. Diesen Forderungen verlieh sie durch die Bombardierung der Carcadia Ruinen Ausdruck. Streng genommen hätte Captain Quent die Katapulte der Belagerer zerstören sollen. Doch sah dieser gar nicht ein, seine kürzliche Maniküre zu ruinieren. Er war eben der typische Electi. Womit auch diese Aufgabe den Vault Huntern zufiel. Oder vielleicht sollten man neuem Vault Hunter Quartett sagen.

Denn auf der Suche nach Lilith, stürzte Jahre zuvor ebenfalls die Sanctuary III samt Crew auf Kairos. Ebenso gefangen auf dem Planeten, schwanden u.a. die Aufträge für den beliebtesten Attentäter der sechs Galaxien. Zane Flint jobbte somit zwischenzeitlich als Rausschmeißer in Moxxies aktueller Spelunke des Carcadia Ödlands. Monate zuvor lief bei ihm sogar etwas mit Levaine, der extravaganten Anführerin des Electi Supper Clubs. Doch schickte sie ihn buchstäblich in die Wüste. Nichts desto trotz teilten sie sich seitdem das Sorgerecht für Sophia. Was niedlich klingt, war eigentlich ein Thresher. Also ein unterirdisch hausender, menschenfressender Wurm mit unzähligen Tentakelarmen. Abseits ihres Appetits, spielte Sophia stets begeistert mit Herrchen Fangen. Weshalb die Vault Hunter deren ständig schleimiger werdendes Stofftier, auf sämtliche Katapulte der Ripper schleuderten und Sophia diese spektakulär zertrümmerte. Währenddessen bohrten sich die unterirdische Wühlmaschinen der Ripper bereits auf den zentralen Platz Carcadias. Zwar eilten die Jäger samt Thresher Gefolge zur Hilfe, doch überwältigte sie die schiere Masse an Eindringlingen. Auf diese Weise gelang Callis nicht nur die Rückeroberung ihres Commander-Bolzen, sie schlachtete obendrein auch noch Sophia ab. Zwar ruhte Carcadia nach dieser Schlacht vorerst in Sicherheit, doch fehlte es den Electi nun an allem.

Zane trauerte Sophia deutlich mehr nach als Levaine. Schließlich wäre es sein Wochenende mit der Kleinen gewesen. Lediglich mit Quent als Späher an seiner Seite, jagte er Callis hinterher. Hätte Levaine ihrem einstiegen Geliebten nicht wie üblich nach spioniert, hätten die Vault Hunter ihn wahrscheinlich nie gefunden. Denn Callis nutzte eine verlassene Ordens-Raffinerie als Operationsbasis und tarnte diese mit einem gewaltigen Störfeld. Kurz davor verpuffte Zanes Signal laut Levaine. Hauptsächlich zum Auffinden des Hitmans, zerstörten die Jäger den alten Dahl Störgenerator. Leider besiegelten sie damit ebenso das Schicksal vieler Gefangener. Denn Callis pferchte unschuldige Gefolgsleute des Timekeepers zusammen und riss ihnen in der umgebauten Raffinerie automatisiert die Bolzen aus dem Nacken. Wodurch viele der Gefangenen selbstverständlich durchdrehten. Aber zumindest blieb ihnen so eine kleine Überlebenschance. Denn mit Deaktivierung des Störsenders, erlangte der Timekeeper seine Kontrolle zurück und richtete sämtliche Gefangenen vor den Augen der Eindringlinge hin. Damit die Ripper Königin ihren Titel verlor und selbstverständlich auch weil Quent in der Bolzen-Ausreiß-Warteschlange festhing, zerstörten die Jäger die Anlage ein für alle Mal. Zu ihrem Bedauern entkam Callis dabei.

Während Levaine dem Team für alles dankte, beobachteten sie aus der Ferne Callis beschleunigten Plan. Angetrieben von Raketen, schoss die Ripper-Königin drei gewaltige Stahlseile Richtung Mond und konstruierte damit einen orbitalen Fahrstuhl. Sie versuchte, sich im All dem Griff des Timekeepers zu entziehen. Zur Verwunderung der Jäger, verschanzte Callis sich gar nicht gegen sie. Die Ripper-Königin öffnete den Vault Huntern sogar die Eingangspforte ihrer verbliebenen Kairos Basis. Denn ihre damalige Vision garantiere der Königin ihrer Meinung nach den bevorstehenden Aufstieg. Deshalb verstand sie es ganz und gar nicht, wie es den Vault Huntern gelingen konnte sie niederzustrecken. Mit ihren finalen Worten beteuerte Callis noch, sie hätte es anders kommen sehen.

Nachdem Zane, Vex, Rafa, Harlowe und Amon ausgiebig mit den Electi feierten, brachen sie zur Terminus-Weite auf. Einer entlegenen Bergregion, in welcher die Enklaven der Auger für den Timekeeper Ordonite für seine Synth-Armee förderten. Über Jahrhunderte hinweg gewährte der Diktator diesen Bergarbeitern zur Belohnung ein gewisses Maß an Autonomie. Dem Trotzigen Calder reichte das jedoch nicht. Das Ratsmitglied der Auger rief einst zur Revolte gegen den Orden auf. Einen Plan, den ein verbündeter Bergarbeiter durchkreuzte. Denn der dessalb Übler Lictor getaufte Auger, steckte dem Timekeeper den geplanten Verrat von Calders Enklave. Seitdem besetzte der Üble Lictor nicht nur deren Ordenite Mine, sondern auch die heiligen Stätten der Auger. Die verbliebenen Ratsmitglieder hielten sich von da an feige zurück. Obwohl sie infolgedessen zwangsläufig hinter ihrer vorgegebenen Förderungsquote lagen. Mit dem Eintreiber des Timekeepers im Nacken und ohne echtes Rückgrat, stießen die Bitten der Vault Hunter bei den verbliebenen Ratsmitgliedern auf taube Ohren. Deshalb suchten sie kurzerhand den im Exil lebenden Trotzigen Calder auf und retteten diesen vor Lictors Synths Armee. Entgegen seiner ehemaligen Kollegen, erklärte Calder sich zur Hilfe bereit, gelänge es den Jägern ihr heiligstes Relikt zurück zu erobern. Durch enge Minenschächte in Calders einstiges Büro kriechend, erreichte das Quartett Minuten später besagtes Relikt. Doch als sie es aufhoben, leuchteten plötzlich Vex Sirenen-Tätowierungen auf und die Gruppe hörte erneut diese mysteriöse Stimme. Sie berichtete von großer Gefahr, dass Eridium der Schlüssel sei und sie die Sirene aufsuchen sollten.

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