Borderlands 4 – Zusammenfassung der Geschichte

by Pandur
Pandoras Mond Elpis reißt bei seinem Flug die Orbitalhülle von Kairos auf

Mit dem Relikt zurück auf seinem Podest im Heiligtum, gestattete die Achtsame Arden dem Trotzigen Calder die Rückkehr in die Heimat. Sein Platz im Rat sollte aber noch ein längerer Weg sein. Der Zwerg revanchierte sich augenblicklich bei den Jägern. Ihm zur Folge war Vex nicht die erste Sirene, welche in den verschneiten Bergen nach einer Gefährtin suchte. Jahre zuvor durchquerte eine wahre Wildkatze die eisige Ödnis. Calders Beschreibung folgend, stieß das Quartett so auf das Wrack der Sanctury und darin Amara, den Tiger von Partali. Zane’s einstige Kameradin schilderte dem Team, wie Lilith damals bei der Vernichtung von Elpis verschwand, die Sanctuary Crew die Suche aufnahm und der Orden ihr Schiff vom Himmel schoss. Seither entzog Amara sich dem Einfluss des Timekeepers. Redete aber dadurch nur noch mit ihrer Katze Hermes und selbstgebauten Schneemännern. Dass die Jäger ebenfalls Lilith Stimme hörten, war für Amara der erste Hinweis auf den Firehawk seit Jahren.

Dank Amaras Gabe, buchstäblich Wände einzuschlagen, drangen die Vault Hunter Stunden später in Lictors Eridium-Raffinerie vor. Der violette Rohstoff der Eridianer wuchs auf Kairos nicht. Erst durch die Elpis Trümmer erreichte Eridium den Gefängnisplaneten. Aufseher Lictor verstand damals nicht, wie ein Mond einfach im Orbit materialisieren konnte. Bei der Lösung dieses Rätsels stieß er auf die Phase-Dimension, dem Reich, welchem sämtliche Sirenen-Kräfte entstammten. Selbstverständlich verstand er sie nicht völlig. Aber das hielt den Verrückten nicht von Experimenten mit dem neuartigen Rohstoff ab. Sowohl an seiner selbst als auch Dritten. Ähnlich Callis versuchte er auf diesem Wege Kairos zu entfliehen. Nur eben nicht ins All, sondern in eine andere Dimension. Lictors misslungene Experimente säumten zwischenzeitlich die Gänge, durch welche die Vault Hunter schritten. Tief unten in dessen Black Site stießen sie schließlich auf einen Dimensionsriss. Vorsichtig streckte Amara ihre Hand dem Horizont des violetten Portals entgegen, als plötzlich eine verhüllte Gestalt heraus stolperte. Kaum richtete sich diese Erscheinung wieder auf, sprintete sie auf die Vault Hunter zu und verschwand vor ihnen in einem zweiten Riss. Amara folgerte augenblicklich, es müsste Lilith gewesen sein. Denn auf diese Weise teleportierte sie sich! Vielleicht unterzog Lictor sie einer Gehirnwäsche oder kontrollierte sie irgendwie.

Ohne direkte Hinweise, wie sie die geflohene Lilith verfolgen könnten, kehrten die Jäger zur Ratshalle der Auger zurück. Im Inneren stritten die drei Ratsmitglieder wie üblich. Calder berichtete ihnen bereits von Lictors Experimenten, sowie den merkwürdigen Dimensionsrissen. Er fürchtete die Rache des Timekeepers, würde dieser davon erfahren. Gerade als die Achtsame Arden ihm Recht gab, stach eine Klinge von hinten aus ihrer Brust hervor. Lictor perfektionierte seine Phasen-Technologie offenbar. Denn ein einzelner Arm des Aufsehers schwebte aus einem Riss kommend hinter der toten Arden. Ohne physikalischen Bezug steuerte der Arm mit gezückter Klinge Calder entgegen und drohte ihm. Aber dem Trotzigen Calder reichte es ein für alle Mal. Er zertrümmerte den Arm am Boden und ging.

Jetzt zählte jede Sekunde. Calders Späher machten eine Verteilerstation samt Portalen aus. Über diese Hintertür drangen die fünf Vault Hunter Minuten später in Lictors Heiligtum vor und zerrissen dessen todbringenden Dimensionsgenerator. Die folgende Suche in Lictors düsterer Schattenschmiede verlief hingegen nicht wie geplant. Ein weiterer freischwebender Arm griff Amara. Als sie diesen im Flug blockte, erschien ein zweiter aus dem Hinterhalt und trennte der Sirene ihren linken Arm ab. Für den Üblen Lictor war es buchstäblich die Quittung für seinen zuvor zerstörten Arm. Während Hermes Amara in Sicherheit schliff, traten die übrigen Jäger Lictor in seinem düsteren Unterschlupf gegenüber. Der einstiege Zwerg erweiterte seinen fleischlichen Oberkörper mittlerweile um einen gewaltigen mechanischen Rumpf. Einer Krabbe gleich schlugen dessen zwanzig Arme den Jägern entgegen. Doch obwohl er sich für einen Gott hielt, blieb sein Oberkörper menschlich. Und mit Salven auf diesen, richteten die Jäger die angeblich überlegene Lebensform hin.

Aber kaum bemächtigten die Vault Hunter sich Lictors Bolzen, kehrte die verhüllte Gestalt zurück. Sie tanzte auf Lictors Grab. Wie sich offenbarte, handelte es sich gar nicht um Lilith, sondern Arjay. Der damalige Messerstich brachte den Freiheitskämpfer nicht direkt um. Woraufhin ihn zunächst der Timekeeper folterte und anschließend Lictor als Testsubjekt seiner Eridium-Experimente missbrauchte. Während Sirenen eine natürlich Bindung zur Phase besaßen, schadete Nicht-lineare-Zeit dem menschlichen Gehirn. Wodurch Lictors Bestreben, Arjay in eine künstliche Sirene zu verwandeln, praktisch Löcher in sein Hirn brannten. Mit Tod des größenwahnsinnigen Aufsehers, fiel die Restschuld in Arjays Augen jetzt Lilith zu. Ginge es nach ihm, sollte Lilith auf Ewig in der Phase-Dimension schmoren. Dem Vault Hunter Quartett unterstellte er obendrein unterlassene Hilfeleistung und schleuderte sie aus der Höhle.

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