Stormgate: Ashes of Earth – Zusammenfassung der Geschichte

by Pandur
Dämonen stürmen aus den glühend roten Stormgate auf die Erde

Sorgen bereiteten den Heimkehrern ebenso die Todeszonen der Erde. 60% des Planeten starben schlichtweg aus. In diesen Zonen vernichtete etwas sämtliches Leben auf molekularer Ebene. Was die Erdkugel langsam in einen unbewohnbaren Staubball transformierte. Zur Ergründung der Ursache brachen die Warhawks nach Rio de Janeiro auf. Durch einen beinahe lebendig wirkenden Nebel marschierend, erreichte Amaras Squad ein verlassenes Forschungszentrum und eine merkwürdige menschengroße Steinformation. Bei Zerstörung dieser Steine kehrte das Leben in die Region Brasiliens zurück. Wie Tara Fletcher, ihre Xenoarchäologin, später rekonstruierte, beraubten Infernals Tiere und Pflanzen der Lebensenergie. Sie saugten das „Animus“ förmlich auf und nutzten es für ihre düstere Magie. Den Großteil des irdischen Animus speicherten sie in diesen Steingebilden, um es in fester Form in ihre Heimat zu schaffen. Auf diese Weise konsumierten Infernals buchstäblich ganze Planeten. Obendrein las Tara in alten Aufzeichnungen von einem Artefakt namens Arkulus. Der scheinbar wertvollste Besitz des damals legendären Infernal Kommandanten Mordagon. Das pyramidenartige Arkulus Gebilde konvertierte scheinbar Energie oder multiplizierte sie sogar. Wie auch immer klang es nach einer mächtigen Waffe. Denn den Jahrtausende alten Überlieferungen zur Folge, sorgte das Arkulus für die einstiege Niederlage der Infernals. Tara vermutete, es könnte, wie der Unterdrücker, einen entscheidenden Vorteil liefern. Doch zunächst musste sie Flottenadmiralin Moore von dieser zweiten Bergungsmission überzeugen.

Parallel zur Todeszonen-Ermittlung, erreichte die Vanguards tatsächlich die Meldung einiger Überlebender. Mit dem Anführer dieses Widerstandsnetzwerks handelte Admiralin Moore ein Abkommen aus. Im Austausch für die Evakuierung dieser „Dog Soldiers“ samt ihres Anführers John Ryker, gewährte die Widerstandsgruppe den Vanguard Zugriff auf ihr Aufklärungsnetzwerk. Selbstverständlich fiel die Drecksarbeit des Abkommens den Warhawks zu. Denn Warhawks gehen voraus. Deshalb setzte Amara samt Squad Kurs auf die Wüste Neu-Alaskas. Bei der folgenden Eskorte von Rykers Dog Soldiers stieß die 30-jährige erstmalig persönlich auf den Anführer der Red Right Hand: Maloc. Dem Dämonenlord, der 15 Jahre zuvor die Invasion anführte und ihren Vater abschlachtete. Gemäß Rykers Schilderungen eine Art Super-Magier der Infernals. Nicht nur diese warnenden Worte brachten Amara in Neu-Alaska dazu, von Maloc abzulassen. Seine dämonische Streitmacht überrannte im Handumdrehen den provisorisch errichteten Warhawks Stützpunkt. Ein grausames Spektakel. Denn die Red Right Hand Dämonen rissen den Soldaten buchstäblich das Herz aus der Brust und fraßen es Sekunden später auf.

Diese erste Begegnung Malocs, sowie Rykers spätere Kriegsgeschichten lehrten den Vanguard einiges. So erfuhren sie obendrein von der Existenz einiger Marodeure. Ehemalige Menschen, die sich infolge der Invasion zurückentwickelten, nun eher Tieren glichen und den neuen Herrschern dienten. Doktor Taggarts Analyse der verschiedenen dämonischen Kreaturen ging sogar noch einen Schritt weiter. Er hielt die genetischen Merkmale der Infernal-Gattungen fest. Einige Kreaturen teilten sie, andere wiederum nicht. Woraus Taggart folgerte, dass Infernals die Spezies der unterworfenen Planeten assimilierten und zu Ihresgleichen machten.

Tara Fletchers Verheißungen einer möglichen Waffe überzeugten Flottenadmiralin Moore im Handumdrehen der Arkulus Theorie nachzugehen. Unterstützt vom Warhawks Bataillon drang Lieutenant Amara Nassar in den Dschungel Chiapas vor. Bereits beim Erklimmen der uralten Maya Pyramide fachten Glyphen entlang der Steintreppe auf. Amara folgerte zunächst, sie reagierten auf die gesamten Soldaten. Doch in Wirklichkeit löste ihre eigene Anwesenheit das Ereignis aus. Kaum erreichte Amara die Pyramidenspitze, schrie die Kommandantin plötzlich auf. Wie in Stase schwebte ihr Körper regungslos in die Luft. Denn übrigen Warhawks blieb nichts anderes übrig, als ihre Anführerin gegen die anrückenden Infernals zu verteidigen. Zumindest bis Captain Barcley nachrückte und ihnen andere Befehle erteilte. Maloc amüsierte es köstlich, Amara handlungsunfähig zu sehen. Denn das Arkulus konnte ganze Welten zerstören. Aber natürlich nur in den richtigen Händen und Menschen zählten selbstverständlich nicht zu derartigen Auserwählten.

Doch in dieser Annahme sollte der Dämonenlord sich täuschen. Es vergingen lediglich wenige Minuten, bis eine Welle aus Licht von Amaras Position, durch den Dschungel fegte. Sie vernichtete unzählige Dämonen und legte uralte Statuen rund um den Maya-Tempel frei. Einen Moment später erklang eine unmenschliche Stimme: Wir sind Metatron!
Niemand hatte eine Erklärung, wer oder was ein Metatron war. Doch schien es an ein automatisiertes Verteidigungssystem des Tempels gekoppelt zu sein. Tripp, die Künstliche Intelligenz des Warhawk Raptors, analysierte, Metatron sei weder menschlicher Herkunft noch dämonisch. Eine für den Moment wenig nützliche Information. Denn die Warhawks führten einen Zwei-Fronten-Krieg auf der Pyramidenspitze und langsam aber sicher verloren sie an Boden. Phönix-artige Kreaturen mit gelb-leuchtenden Flügeln rückten ebenso gegen sie vor wie Malocs Dämonenarmee. Dann rettete das Arkulus oder Amara ihnen überraschend das Leben. Eine violette Wolke quoll langsam aus dem Pyramideninneren in den Lichtstrahl und entlud sich Blitzartig. Die Welle zerbarst sämtliche Angreifer.

Die Warhawks überlebten und ebenso Amara. Aber für Stunden lag sie regungslos auf der Krankenstation des Raptors. Doktor Taggart zur Folge, schossen ihre Gehirnaktivitäten durch die Decke. Etwas Extremes ging im Kopf des Lieutenants vor. Tara machte sich unglaubliche Vorwürfe. Schließlich trieb sie die Arkulus Suche voran und jetzt lag ihre beste Freundin in einer Art Koma. Das angestrebte Arkulus wirkte ebenso tot. Wenn es tatsächlich die Energiesalven im Dschungel Mexikos auslöste, verbrauchte es dabei scheinbar die letzte Ladung.

John Ryker übernahm vorübergehend Amaras Rolle. Unter dem Deckmantel der Nacht infiltrierte er die Marodeurs Basis der Havoc und streckte deren Anführer, Major Galt, nieder. In der Zwischenzeit erwachte Amara aus ihrem 24-Stunden-Schlaf. Körperlich fehlte ihr nichts. Aber ihr brummte höllisch der Schädel. Etwas in dem Lichtstrahl, höchstwahrscheinlich das Arkulus, kommunizierte mit ihr. Es glich eher Eindrücken als konkreter Sprache. Der aktuelle Eindruck symbolisierte Raub. Jemand stahl dem Arkulus die Essenz. Deshalb wirkte es wie tot. Sie würden das Arkulus zweifellos laden müssen. Nur wie war die große Frage? In Bezug auf das Wieso, also warum die Glyphen ausgerechnet auf Amara reagierten und das außerirdische Artefakt zu ihr sprach, hatte sie lediglich eine Vermutung. In den ersten Tagen von Sigmas Genom-Experimenten suchte Lilla Nassar, Amaras Mutter, Julian als Versuchskaninchen aus, weil sie eine Besonderheit in seinem Blut fand. Das damalige Experiment verhalf Julian zu einer gesteigerten Heilungsrate. Lilla sagte ihrer Tochter ständig, sie sei ebenfalls etwas besonderes. Langsam dämmerte Amara, dass das nicht bloß der typische Spruch einer Mutter war.

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