Resonance: A Plague Tale Lagecy – Zusammenfassung der Geschichte

by Pandur
Sophia mit gezückten Waffen mit Kreta und venezianischen Soldaten im Hintergrund

Geweckt von Lenis beinahe heulendem Schrei, erwachte Sophia Augenblicke später. Weiterhin gefesselt robbte die Rothaarige an die Seite ihrer Gefährtin. Ein Tentakel raste bereits auf sie beide zu, als Sophia erneut die Augen öffnete. In Windeseile durchschnitt sie Lenis Fesseln und versuchte mit ihrer humpelnden Freundin zu entkommen. Leni kam lediglich einen Meter voran. Dann packte sie das heranrasende Tentakel. Während Sophia noch versuchte Leni loszulösen, entrann ihr bereits die Lebenskraft. Zwei Sekunden später saugte ein weiteres Tentakel an Sophia. Mit letzter Kraft sprintete sie los und entkam durch einen schmalen Spalt in den Trümmern des Ganges. Kaum war sie in Sicherheit, brach Sophia weinend zusammen. Die Seuche erklomm nun ihren Oberarm. Sophia blieb kaum noch Zeit. Am Liebsten hätte sie Kreta umgehend verlassen. Aber nicht nur Ariadnes Worte in ihrem Kopf bewegten sie zum Bleiben, das Chaos tat es ebenso. Denn über Kreta brach die Nacht ein. Ob Soldaten oder Plünderer, im Schutze der Nacht richteten Asterions Tentakel sämtliche Ankömmlinge gleichermaßen hin. Sophia symbolisierte ihre einzige Rettung.

Sich selbst vor dem Monstrum in das Licht des Königspalastes rettend, erblickte Sophia eine zusätzliche Bedrohung. Asterion beschwor mittlerweile einen Wirbelsturm, dessen Wolkenteppich in wenigen Stunden gänzlich die Sonne verdunkeln würde. Ohne Licht wüchse Asterions Herrschaft endlos.

Im Morgengrauen schloss Sophia zum geflohenen Faro auf. Dieses Mal wählte sie die Konfrontation. Faro begriff in der Zwischenzeit, dass er lediglich eine Spielfigur für die Insel darstellte. Er ging darauf ein und machte sich selbst zum Idioten. Ähnlich wie Alec einst. Sophias Vater dachte damals schlauer zu sein als Asterion. Aber am Ende bezahlte er für diesen Irrglauben mit seinem Leben. Alles für Sophias Heilung und wegen dieser verdammten Visionen. Deshalb beschuldigte Faro nun Sophia, während sie ihn dafür verantwortlich machte, sie und die übrigen Plünderer im Stich gelassen zu haben. Ein Gefecht, das beide gleichermaßen mit Worten und Klingen austrugen. Gerade als Faro sie zu Boden stieß und erneut auf sie los ging, rief Sophia, er hätte versprochen sie zu beschützen. Worte, die Faro mitten im Angriff inne halten ließen. Dank diesem Zögern landete Sophia eine Kombination von Treffern drehte den Spieß um. Nun lag Faro verletzt am Boden, mit Sophias Klinge am Hals. Doch statt ihm die Kehle aufzuschlitzen, rammte sie ihr Messer wütend in den Boden. Sie schwor, Faro für seine Taten niemals zu vergeben. Er gab zu, kein geeigneter Vaterersatz gewesen zu sein. Aber er versprach in dem Augenblick, Sophia lebend von der Insel zu bringen. Denn das, was Alec und er einst auf der tödlichen Expedition fanden, war Dädalus Strahlenwaffe. Eine Tunnelkonstruktion, welche über Linsen tödliches Licht direkt zu Asterions Thron lenkte. Nur dauerte es bis zum Erreichen des Labyrinths, dass Faro den eigentlichen Zweck erkannte. Sophia ihr Buch zurückgebend, brachen die beiden gemeinsam zum Eingang des Höhlenlabyrinths auf.

Auf diesem Weg klärte sich überraschend, wer den Venedig Hinterhalt anordnete. Denn die Soldaten der venezianischen Armee befehligte Irene. Selbstverständlich bemerkte Faro schon früher ihre Aufmüpfigkeit. Nur ging er stets davon aus, sie sorge sich schlicht um ihre Männer. Mit diesem Ausmaß des Verrats rechneten weder Sophia noch Faro. Wutentbrannt schrie Faro Irene „Verräter“ entgegen, während sich beide zum Kampf wappneten. Aber gegen die Masse der venezianischen Soldaten hatte das Duo keinerlei Chance. Während sie einen Schwertkämpfer nach dem anderen abschlachteten, rückten Bogenschützen nach. Faro und Sophia blieb nichts anderes übrig als die Flucht. Über eine Zip-Line entkamen sie den todbringenden Geschossen. Ihr einziger Trost blieb, dass Asterion bis zu ihrer nächsten Begegnung die Soldaten hinrichten würde.

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