Christopher Samuels baute mittlerweile erfolgreich eine Verbindung zu Apollo auf. Für einen kurzen Augenblick schien es, als habe er die künstliche Intelligenz tatsächlich auf seiner Seite und die Risiko-Eindämmung der Station fallen lassen. Aber dann ertönten Laute einer Zugriffsverweigerung. Amanda versuchte den Androiden umgehend aus dem Interface-Modul zu ziehen. Doch da war es bereits zu spät. Eine elektrische Entladung grillte Samuels Schaltkreise. Mit seinen finalen Worten bedankte sich der Android bei ihr, ihn stets als Menschen behandelt zu haben.
Am Ende blieben Samuels Bemühungen nicht völlig nutzlos. Denn seine Taten reaktivierten den Apollo Transfer. Wodurch Amanda zum Computerkern der Station vor drang. Dort las sie vom Hintergrund des merkwürdigen Androiden Verhaltens. Zwei Tage vor dem Eintreffen der Torrens, kaufte Weyland-Yutani Seegson die Raumstation ab. Die oberste Priorität der neuen Eigentümer lag nun im Schutz der Lebensform. Womit die Aliens und nicht die menschliche Besatzung gemeint waren. Letzte betrachtete Weyland-Yutani hingegen als entbehrlich. Amanda behauptete, den Xenomorph längst beseitigt zu haben. Nur verwies Apollo diesbezüglich auf den Zentralreaktor Sevastopols. Dem Computer zur Folge hielten sich dort unten weitere Kreaturen auf.
Dem Hinweis auf den Grund gehend, stieß Amanda auf den Großteil der ehemaligen Besatzung. Allesamt mit schleimigem Gewebe an die Wände gefesselt und überwiegend mit klaffenden Löchern in ihren Brustkörben. Der eine beseitigte Xenomorph repräsentierte lediglich die Spitze des Eisbergs. Mit ihrem Flammenwerfer notdürftig die Leichen und diverse Eier aus dem Weg räumend, bahnte sich die Ingenieurin einen Weg zum Kontrollraum des Reaktorkerns. Von dort aus leitete sie die Säuberung des gesamten Kerns ein. Innerhalb weniger Sekunden reinigte eine Überladungswelle sämtliches organisches Gewebe vom Reaktor. Leider entkamen ein paar flinke Xenomorphs dennoch der Todesfalle. Die Bedrohung bestand somit weiterhin.
Dafür berichtete Ricardo von einem Zufallstreffer. Offenbar setzte die Reaktor-Säuberung kurzzeitig sämtliche Systeme Sevastopol Stations zurück. Was bedeutete, die Kommunikationskanäle der Station funktionierten vorübergehend. Ricardo und Amanda hechteten deshalb auf getrennten Wegen zum Kommunikationsturm. Leider erholte Apollo sich jedoch schneller als erwartet vom Reset. Weshalb ihr Vorhaben erneut scheiterte. Dennoch glimmte ein Schimmer der Hoffnung. Denn in dem kurzen Zeitfenster, sämtlicher funktionierender Systeme, sah Ricardo die Anesidora auf die Station zusteuern. Offenbar beorderte Captain Marlow sie in eine Halteposition nahe der Station. Was hieß, Amanda könnte das Schiff mit einem der Kurzstrecken-Notfall-Shuttles erreichen.
Beim Eintreffen an Bord der Anesidora lauschte Amanda einer Ansprache Captain Marlow’s die höchstwahrscheinlich ihr und Nina Taylor galt. Henry gab lediglich vor, Weyland-Yutani helfen zu wollen. Tatsächlich strebte er an, sämtliche Hinweise auf die außerirdische Lebensform auszulöschen, damit sich derartige Katastrophen wie auf der Nostromo und Sevastopol nie wiederholten. Denn für Henry Marlow stand fest, die Menschheit habe keine Chance gegen diese Kreaturen. Um Amanda auf seine Seite zu ziehen, untermauerte er seine Aussagen mit einer privaten Nachricht Ellen Ripleys. Amandas Mutter wiederholte darin viele Worte Henrys. Sie schilderte, wie sie die Nostromo zerstörte, damit diese inversive Spezies niemals zur Erde gelangte. Ellen selbst brachte sich mit einem der Nostromo Rettungsboot in Sicherheit.
Während Amanda die finalen Worte ihrer Mutter verarbeitete, führte Henry auf der anderen Seite des Sicherheitsfensters Nina in den Reaktorraum. Mit gezogener Waffe leitete die Überladung des Reaktors ein. Er hoffte, dank Ellens Worten, würde Amanda den Ernst der Lage ebenso verstehen. Doch war die Ingenieurin nicht bereit zu sterben und Nina genauso wenig. Gemeinsam versuchten sie die Atombombengleiche Zerstörung Sevastopols und der Anesidora abzuwenden. Als Henry sich erneut mit Argumenten Richtung Amanda wandte, zog Nina ihm hinterrücks einen Schraubenschlüssel über den Schädel. Nur lief der Überladungsprozess des Reaktors da bereits auf vollen Touren. Die beiden Frauen setzten ihr Möglichstes daran die Überladung abzuwenden. Für einen Augenblick schien es, als gelänge es ihnen wirklich. Doch war der Reaktor da bereits zu doll geschädigt. Ein systemweites Kaskadenversagen stand unmittelbar bevor und Nina wurde dessen erstes Opfer. Eine Energiewelle riss sie von den Beinen und schleuderte sie leblos gegen das Sicherheitsfenster. Amanda nahm sofort reißaus zum Shuttle.