Alien Isolation – Zusammenfassung der Geschichte

by Pandur
Amanda Ripley versteckt sich vor einem Xenomorph

Obwohl die folgende Explosion nicht Captain Marlows geplante Zerstörungskraft erlangte, riss sie die Stabilisatoren Sevastopols mit sich. Amanda Ripleys Fluchtort fiel buchstäblich vom Himmel und steuerte geradewegs auf KG-348 zu. Der strapaziöse Shuttle-Ritt reichte gerade so bis zur Notfallbucht. Ein weiterer Trip Richtung Torrens stand gänzlich außer Frage. Captain Verlaine beobachtete die gesamten Geschehnisse ebenfalls und bot erneut per Funk Unterstützung an. Nur konnte Amanda ihr weiterhin nicht antworten. Auch die letzten Überlebenden der Station realisierten den Ernst der Lage. Verfolgt von den Xenomorphs eroberten sie gewaltsam das Sicherheitsbüro. Mit seinen finalen Worten beschrieb Ricardo Amanda einen möglichen Ausweg. Dank Captain Marlows weiterhin bestehender Genehmigungen im System könnte die Ingenieurin die Transmitter des Observatoriums manuell auf die Torrens ausrichten und darüber eine Kommunikationslinie etablieren.

Ungeachtet der sich allmählich lösenden Trümmerteile, wagte Amanda Ripley wagte erneut einen Spaziergang im Freien. Dieses Manöver zahlte sich in der Tat aus. Amanda erreichte endlich die Torrens und informierte Captain Verlaine über die bedrohliche Lage. Bedauerlicherweise löste das weiterhin nicht die seit Stunden anhaltende Andockproblematik. Diane Verlaine schlug deshalb die Schlepperplattform der Station als Verbindung vor. Könnte Amanda die Klammern dieser aktivieren, gäbe es einen akzeptablen Übergang für sämtliche Flüchtlinge. Das Manöver ging jedoch mit einigen Risiken einher. Unter anderem geriet die Torrens dadurch in den Schatten der Station, was die Kommunikation erneut unterband. Außerdem rannte ihnen klar die Zeit davon. Denn Sevastopol brach unaufhaltsam auseinander und die Steuerung der Narbelschnur lag draußen im Trümmerregen des Alls. Was bedeutete, Amanda musste erneut in einen Raumanzug wechseln. Sie durchquerte gerade einen brennenden Abschnitt Sevastopols und griff nach dem Helm, als ein Xenomorph von der Decke schoss und sie überwältigte.

An eine Wand gefesselt und mit einem dieser widerlichen Eier unmittelbar vor ihr, kam Amanda Minuten darauf wieder zu sich. Glücklicherweise gelang es ihr recht schnell sich selbstständig aus der schleimigen Masse zu befreien und das Ei zu rösten. Erneut durch Trümmer der kollabierenden Station kriechend kehrte sie zur Wartungsplattform zurück. Erst da hörte sie vom bevorstehenden Absturz der Torrens. Die künstliche Verbindung verdrehte sich zwischenzeitlich zog das Schiff nunmehr mit ins Verderben. Erneut in einem Raumanzug und der Schwerelosigkeit des Alls, folgte die Ingenieurin hektisch den Anweisungen zur Sprengung. Ein gefühlt endloser Vorgang, bei dem sich Xenomorphs aus verschiedenen Richtungen näherten. Buchstäblich in letzter Sekunde, als drei dieser Viecher direkt vor ihr standen, zündete Amanda endlich die Sprengung. Ungewollt Saltos rückwärts durchs Weltall schlagend erreichte sie die Geborgenheit der Torrens, als Sevastopol mit samt seiner außerirdischen Besatzung im Feuer des Gasriesen auseinander brach und verbrannte.

Weiterhin im Schutz ihres Anzugs kehrte Amanda Ripley nach diesem extrem ereignisreichen Tag zu Captain Verlaine zurück. Zu ihrer Überraschung gab das Brückenschott jedoch nicht Sicht auf Diane Verlaine frei, sondern einen weiteren Xenomorph. Vor dem Monstrum rückwärts in Sicherheit taumelnd, aktivierte Amanda in die Notauslösung der Luftschleuse. Der Druckabfall katapultierte sie samt Xenomorph in die luftleere Kälte des Alls.

Drei Tage trieb die Ingenieurin durch den Weltraum, bis sie letztendlich ein Schiff auflas.

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